Welche wirtschaftliche Bedeutung hat die ASEAG für die Region? Welcher Anteil von jedem Euro, den die Menschen für Verkehrsleistungen der ASEAG ausgeben bleibt in der Stadt Aachen? Welche volkswirtschaftlichen Effekte entstehen in der Region durch die rote Flotte? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern jetzt die Ergebnisse einer Studie, die die ASEAG beim Eduard Pestel Institut für Systemforschung in Auftrag gegeben hat.
„Die Analyse des Pestel Instituts aus Hannover zeigt, dass die ASEAG durch ihre Dienstleistungen, Investitionen sowie Lohn- und Abgabezahlungen ein wichtiger Partner für die Wirtschaft ist und hunderte Arbeitsplätze sichert – in Aachen und weit darüber hinaus“, erklärt ASEAG-Vorstand Hans-Peter Appel im Rahmen der Ergebnispräsentation. So bewirkt das Unternehmen allein in Aachen rund 1 000 Arbeitsplätze, in der StädteRegion Aachen sind es 1 200, deutschlandweit sogar 2 000 Stellen. Die ASEAG selbst hat 598 Vollzeitarbeitsplätze und jeder Beschäftigte erzeugt in der StädteRegion weitere 1,0 Arbeitsplätze. 63,7 Millionen Euro speist die ASEAG – unter anderem über Investitionen, Materialaufwand, Lohnzahlungen und Steuerabgaben – in den Wirtschaftskreislauf ein. Gut ein Drittel dieser Summe (21,5 Millionen Euro) verbleibt in Aachen, über die Hälfte (37,3 Millionen Euro) in der StädteRegion.
„Von jedem Euro, den die Menschen für Verkehrsleistungen der ASEAG ausgeben, fließen knapp 60 Cent zurück an Unternehmen in der Region und die Mitarbeiter der ASEAG“, betont Heiner Höfken, Aufsichtsratsvorsitzender der ASEAG.Über 85 Prozent der ausgezahlten Nettolöhne von insgesamt 14 Millionen Euro fließen an Arbeitnehmer und deren Familien in der StädteRegion.
„Die ASEAG stellt sich ihrer wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Verantwortung. Heute und in Zukunft“, resümiert Hans-Peter Appel.
Das Pestel Institut
Das Pestel Institut für Systemforschung e.V. feiert in diesem Jahr 35-jähriges Bestehen. 1975 wurde durch Professor Eduard Pestel und einer Gruppe von Wissenschaftlern das „Institut für angewandte Systemforschung und Prognose“ gegründet. Einer der ersten Aufträge war eine Studie im Rahmen der Arbeiten des Club of Rome. Die Etablierung einer neuartigen System- und Simulationsforschung in den Gesellschaftswissenschaften sollte Aussagen über Konflikte und Krisen ermöglichen, die aus dem Bevölkerungswachstum, dem Ressourcen-verbrauch und der Naturzerstörung resultieren. Nach dem Tod des Gründers 1988 wurde das Institut umbenannt in: „ISP Eduard Pestel Institut für Systemforschung“. Das Pestel Institut versteht sich heute als Forschungsinstitut und ist Dienstleister für Kommunen, Unternehmen und Verbände. Die Hauptarbeitsfelder der Recherchen und Analysen sind regionalwirtschaftliche Untersuchungen von Unternehmen, Regionalentwicklungen, Wohnungsmärkte, Stadt- und Gemeindeentwicklungen sowie die Energiewirtschaft.