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Aktiver Umweltschutz bei der roten Flotte
Wachsen im Dienste der Mobilität mit ökologischem und innovativem Verständnis für die Menschen in der Region: Das ist die Devise der ASEAG seit knapp 130 Jahren. Dazu gehört, einen aktiven Beitrag zu leisten, um die Lebensqualität der Aachener Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und aktiv die Umwelt in Stadt und Kreis Aachen zu entlasten. Umweltverträgliche Fahrzeuge, die durch moderne Technik besonders wenig Schadstoffe ausstoßen, tragen wesentlich zu diesem Ziel bei.

14 neue Citaro-Gelenkbusse ergänzen auf höchstem technischem Niveau künftig den Fuhrpark der roten Flotte. Die Fahrzeuge zeichnen sich vor allem durch beste Abgaswerte dank erfüllter Euro-5/EEV-Norm aus. EEV steht dabei für Enhanced Environmentally Friendly Vehicle, also besonders umweltfreundliches Fahrzeug. Diese gegenwärtig anspruchvollste Abgasnorm für Lkw und Omnibusse sieht der Gesetz-geber übrigens erst ab dem Jahr 2009 bei Neufahrzeugen vor.

„Die Abgaswerte unserer neuen Gelenkbusse liegen auf dem Niveau von Erdgasbussen“, sagt ASEAG-Vorstand Hans-Peter Appel bei der Präsentation der Fahrzeuge. „Damit tragen wir aktiv zum Klimaschutz und zur sauberen Luft in Aachen und der Region bei.“

Die Anschaffung der neuen Busse ist eine konsequente Fortsetzung der Unternehmensstrategie: Bereits 1988 untersuchte die ASEAG die Abgasnachbehandlung, genauer: den Einsatz von Rußpartikelfiltern. In den neunziger Jahren zählte die ASEAG zu einem der ersten ÖPNV-Dienstleistern in Deutschland, die damit begann, ihre Busse auf schwefelfreien Dieselkraftstoff umzustellen. Seit dem Jahr 2005 sind neu beschaffte Fahrzeuge grundsätzlich mit Rußpartikelfilter ausgestattet – bislang 91 Fahrzeuge. Bis zum Jahr 2012 soll die gesamte Flotte mit moderner Filtertechnik ausgerüstet sein.

Neben der umweltfreundlichen Motorentechnik verfügen die Fahrzeuge zudem über eine moderne Technik für Bordrechner und Fahrscheindrucker. Zwei Bildschirme zeigen den Fahrgästen die nächsten vier Haltestellen in extra großem Schriftbild an, die Haltestellen werden automatisch angesagt.

Um dem wachsenden Anspruch an Mobilität gerecht zu wer-den, setzt die ASEAG jedoch nicht nur auf die technische Komponente, sondern entwickelt auch ihr Angebot laufend weiter. Neben dem täglichen Angebot sind Sondereinsätze und Shuttle-Dienste bei Großveranstaltungen in diesem Zusammenhang ein wichtiger Faktor: So verbraucht jemand, der in einem durchschnittlich besetzten Bus zum CHIO fährt, auf 100 Kilometern zwei Liter Dieselkraftstoff. In einem durch-schnittlich besetzten Pkw ist das mehr als das Dreifache.

Aber auch günstige Tarife und verkehrliche Angebotserweiterungen sollen die Menschen zum Umsteigen bewegen. Die Ausweitung von Schnellbuslinien, ein gut aufgestelltes P&R-Konzept, Taktverdichtungen auf der einen Seite, die Vermark-tung des Job-Tickets für Unternehmen, die Partnerkarte beim Aktiv-Abo oder die gezielte Ansprache von Neubürgern mit einer kostenlosen Monatskarte andererseits sollen dazu beitragen, den Nahverkehr in der Region Aachen umweltfreundlich und attraktiv zu gestalten.