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Höhere Fahrgastzahlen bei der ASEAG
1,55 Euro für den Liter Benzin, und noch ist kein Ende der Preissteigerung in Sicht – die Entwicklung der Kraftstoffpreise in den vergangenen Monaten zeigt auch Auswirkungen auf die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr.
1,55 Euro für den Liter Benzin, und noch ist kein Ende der Preissteigerung in Sicht – die Entwicklung der Kraftstoffpreise in den vergangenen Monaten zeigt auch Auswirkungen auf die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr.

So zählte die ASEAG im ersten Halbjahr 2008 rund zwei Prozent mehr Fahrgäste – trotz eines milden Winters, wie ASEAG-Vorstand Hans-Peter Appel betont. Lag die Zahl der Fahrgäste im ersten Halbjahr 2007 noch bei knapp 33 Mio., so wurden für diesen Zeitraum in 2008 rund 33,5 Mio. Fahrgäste gezählt.

Mit Blick auf die Fahrschein-Struktur wird schnell klar: Der Trend geht zum Abonnement. Waren es in den ersten sechs Monaten 2007 rund 95 000 Abos, die bei der ASEAG abgeschlossen wurden, so sind es im ersten Halbjahr 2008 bereits mehr als 105 000 – eine Steigerung von elf Prozent. Im so genannten Aktiv-Abo, das speziell für Senioren konzipiert wurde, verzeichnet Hans-Peter Geulen, Leiter des Center Verkehrswirtschaft bei der ASEAG, sogar ein Plus von 18,3 Prozent im Vergleich zum Zeitraum Januar bis Juni 2007. „ Diese Entwicklung zeigt, dass die Menschen ganz bewusst auf den Bus umsteigen und sich auch langfristig an den öffentlichen Personennahverkehr binden,“ so Geulen.

Allerdings muss auch die ASEAG mit einem steigenden Dieselpreis und erhöhten Kosten rechnen. Im Gegensatz zu den Kraftstoffpreisen an Tankstellen, können die Kunden der ASEAG sich jedoch bis mindestens Jahresende auf gleich bleibende Ticketpreise einstellen.