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ASEAG testet Hybridbus
Derzeit testet die ASEAG einen Hybridbus des polnischen Herstellers Solaris. Zum einen wird die Technik in der Werkstatt der roten Flotte untersucht, zum anderen das Fahrverhalten im Straßenverkehr. Der Test-betrieb im Linienverkehr ist derzeit noch nicht vorgesehen.

Als innovatives und umweltorientiertes Unternehmen ist die ASEAG darum bemüht, ihren Fuhrpark stetig zu modernisieren und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur sauberen Luft in Aachen und der Region zu leisten. Besonders vor dem Hintergrund des in den kommenden zwei Jahren umzusetzenden Luftreinhalteplans können Hybridmotoren einen wertvollen Beitrag leisten. Sollte die Testphase erfolgreich verlaufen, denkt die ASEAG darüber nach, ihre Flotte um Hybridbusse zu erweitern.

Das Fahrzeug, das auf den ersten Blick aussieht wie jeder andere moderne Gelenkbus der neuesten Generation, unterscheidet sich durch seinen Antrieb: Er verfügt nicht nur über einen Dieselmotor, sondern zusätzlich auch über zwei Elektromotoren, die gemeinsam auf den Antriebsstrang einwirken. Beim Bremsen wirken die Elektromotoren als Generatoren und liefern den elektrischen Strom. Dieser Strom wird in Hochleistungsbatterien auf dem Dach des Busses gespeichert. Beim Anfahren holen sich dann die Elektromotoren diesen Strom aus den Batterien wieder zurück und sorgen für die nötige Beschleunigung. Der Dieselmotor schaltet sich erst dazu, wenn nicht mehr genügend Strom in den Batterien zur Verfügung steht, oder läuft gleichzeitig, wenn mehr Leistung benötigt wird, als die Batterien abgeben können. Das alles reduziert laut Hersteller den Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 Prozent und bedeutet dementsprechend auch weniger Abgas- und Kohlendioxid-Ausstoß.