Rund 40 junge Kreative haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Öffentlichen Personennahverkehr und der ASEAG aus-einandergesetzt. Thematischen Schwerpunkt bildeten Ideen zu umweltfreundlicher Mobilität per Bus und Mobilität für Menschen ab 60 Jahren. Die Studierenden haben ganz unterschiedliche Ansätze geliefert – manche knallbunt, manche reduziert auf die Schrift, manche mit, andere ohne Bus.
Christoph M. Scheller, der seit anderthalb Jahren im Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Aachen tätig ist, schwört auf diese Form der Ausbildung seiner Studierenden und sucht intensiv die Kooperation mit Unternehmen und Institutionen in der Region. „Die ASEAG und ihre rote Flotte ist in Stadt und Kreis Aachen sehr präsent“, betont Scheller im Rahmen des Pressetermins. „Meine Studierenden, die später vor allem in der Werbewirtschaft arbeiten werden, konnten in diesem Projekt auf spannende Herausforderungen hoffen.“
Für die ASEAG gab es viele Gründe, gerne die Kooperation mit der Fachhochschule einzugehen. „Für uns als kommuna-les Unternehmen, das ganz nah am Menschen arbeitet, ist es ein großes Anliegen, junge Menschen in unserer Stadt zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln“, sagt Isabell Kremers vom Marketing der ASEAG. „Wir sind ein modernes und innovatives Unter-nehmen, das gerne neue Wege einschlägt. Die kreativen und frischen Ideen der Design-Studierenden passen in dieses Konzept“, so Kremers weiter.
Einzelne Arbeiten oder Elemente aus Entwürfen fließen nun in die Kommunikations- und Marketingstrategie der ASEAG ein. In einem nächsten Schritt werden die Ideen von einer Aachener Werbeagentur grafisch umgesetzt. Ab Ende Mai prägen die Motive dann das Aachener Stadtbild mit.