In einem Gemeinschaftsprojekt der STAWAG und der ASEAG haben Auszubildende beider Unternehmen in den vergangenen Wochen gemeinsam einen Smart mit herkömmlichem Verbrennungsmotor zu einem Elektro-Smart umgebaut. Das Fahrzeug stammt aus dem Fuhrpark der STAWAG, wird dort auch künftig wieder eingesetzt und zusätzlich bei Bedarf der Konzernschwester ASEAG zur Verfügung gestellt.
Seit Ende Juni haben die Auszubildenden an jeweils zwei Tagen in der Woche an dem Fahrzeug gearbeitet: Zunächst ist der Verbrennungsmotor des Smarts ausgebaut worden und das Fahrzeug wurde komplett entkernt. Anschließend haben die Auszubildenden den Elektromotor und alle anderen Komponenten neu eingebaut und das Getriebe, das als einziges Element vom alten Smart erhalten blieb, wieder eingesetzt.
Andre Engelke, Ausbildungsleiter bei der ASEAG, hat die Auszubildenden bei den Arbeiten fachlich unterstützt – und zieht eine durchweg positive Bilanz: „Zum ersten Mal haben unsere Auszubildenden unternehmensübergreifend an einem Projekt zusammengearbeitet – mit sehr viel Spaß, Engagement und dem Ziel vor Augen, den elektromobilen Smart auf Aachens Straßen zu bringen“.
Das junge Team ist damit ganz praktisch an ein Zukunftsthema beider Branchen herangeführt worden: Sowohl im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs als auch bei der Energieversorgung werden Elektrofahrzeuge in den nächsten Jahrzehnten eine immer größere Rolle spielen.
Sieben der neun jungen Männer machen bei der ASEAG ihre Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatroniker, die übrigen zwei werden bei der STAWAG zu künftigen Elektronikern für Betriebstechnik ausgebildet.