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Busschule für Senioren: ASEAG und Polizei entwickeln Schulungskonzept
Die demografische Entwicklung in Deutschland zeigt, dass die Menschen immer älter und im Alter immer mobiler werden. Gemeinsam mit der Aachener Polizei hat die ASEAG jetzt ein Konzept entwickelt, das die Mobilität von älteren Menschen nachhaltig unterstützen soll: Durch direkte Beratungsangebote steht man älteren Menschen in Fragen der Mobilität mit Rat und Tat zur Seite.

Die gemeinsame Idee von ASEAG und Polizei hat ihre Wurzeln im Kompetenzteam „Aachen Clever Mobil 60plus“ – einem Zusammenschluss verschiedener Institutionen und Verbände der StädteRegion Aachen, die Mobilität zu ihrem Kerngeschäft zählen. Das Kompetenzteam arbeitet intensiv daran, dass Menschen auch im Alter möglichst mobil bleiben können. Mit dabei sind neben anderen der ADAC, der ADFC, die Polizei Aachen, die Verkehrswacht und die ASEAG.

Erhöhung der Verkehrssicherheit

Über die Zusammenarbeit im Kompetenzteam entstand auch die Idee, die jetzt von der Aachener Polizei und der ASEAG gemeinsam umgesetzt wird: ein praktisches Bustraining für Senioren, bei dem die Gefahrenquellen rund um den Busverkehr an einem Schulungsnachmittag analysiert werden.

„Auch ältere Menschen wollen mobil bleiben. Das zeigen viele Untersuchungen und auch unsere Zuwächse im Abo-Bereich für Senioren. Mit unserem neuen Angebot wollen wir Kunden an die ASEAG binden, neue Kunden gewinnen und vor allem die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen“, erläutert Birgit Brand, die das Trainingskonzept als Projektverantwortliche der ASEAG auf den Weg gebracht hat.

„Es geht bei dem Training um den Umgang mit dem Verkehrs-system Bus. Wir wollen Schwellenängste abbauen und siche-res und richtiges Verhalten üben“, ergänzt Verkehrssicherheits-berater Norbert Karl, der das Projekt von Seiten der Aachener Polizei begleitet. „Verkehrsstatistiken zeigen, dass das Risiko, bei einem Straßenverkehrsunfall schwer verletzt zu werden, mit zunehmendem Alter steigt. Hier setzt unser Konzept an: Wir wollen mit dem Bustraining zum optimalen Schutz im Straßen-verkehr beitragen“, so Norbert Karl.

Praktische Unterweisung durch Schulungsteam

Die Busschulung zielt bewusst darauf ab, potenzielle Gefahrensituationen wahrzunehmen und für sich persönlich einschätzen zu lernen. In einem theoretischen Einführungsteil und einem praktischen Übungsteil werden anhand vieler Beispiele und Übungen Verhaltenshilfen an die Hand gegeben, die jeder schnell umsetzen kann. Alle Informationen sind zusätzlich in einer eigenen Broschüre zusammengefasst.

Verkehrssicherheitstraining ist übrigens für die ASEAG nicht neu: Als kommunales Verkehrsunternehmen bietet das Unter-nehmen bereits seit 2001 regelmäßig Busschulungen für Schülerinnen und Schüler in der StädteRegion an – ein Konzept, das sich bewährt und täglich vielen Kindern einen sicheren Schulweg im hektischen Straßenverkehr ermöglicht. Die Busschule für Senioren ist ein daraus resultierendes Angebot, das die Mobilität und damit die Lebensqualität im Alter bewusst fördert.

Das Bustraining findet künftig einmal im Monat statt und dauert rund zwei Stunden. Anmelden kann man sich telefonisch unter der Telefonnummer 0241 1688-0 oder per E-Mail an bustraining@aseag.de.