Die ASEAG modernisiert wieder ihre Flotte: mit 20 neuen Citaro Gelenkbussen startet das Unternehmen ins neue Jahr. Mit den neuen Bussen wird ein weiterer Schritt zur umweltfreundlichen Mobilität geschaffen.
„Die Fahrzeuge zeichnen sich vor allem durch beste Abgaswerte dank erfüllter Euro-5/EEV-Norm aus“, so ASEAG-Vorstand Michael Carmincke bei der Vorstellung der neuen Busse. „EEV steht dabei für Enhanced Environmentally Friendly Vehicle, also besonders umweltfreundliches Fahrzeug. Damit tragen wir aktiv zum Klimaschutz und zur sauberen Luft in Aachen und der Region bei“.
Die EEV-Norm ist gegenwärtig die anspruchvollste Abgasnorm für Lkw und Omnibusse, der Gesetzgeber sieht diese seit 2009 bei Neufahrzeugen serienmäßig vor.
„Die Anschaffung der neuen Busse ist eine konsequente Fortsetzung unserer Unternehmensstrategie“, erläutert ASEAG-Vorstand Hans-Peter Appel. „Wir haben schon 1988 die Abgasnachbehandlung, genauer den Einsatz von Rußpartikelfiltern untersucht. In den neunziger Jahren zählte die ASEAG zu einem der ersten Nahverkehrsunternehmen in Deutschland, das damit begann, seine Busse auf schwefelfreien Dieselkraft-stoff umzustellen“, so Appel weiter. Seit dem Jahr 2005 sind neu beschaffte Fahrzeuge grundsätzlich mit Rußpartikelfilter ausgestattet – bislang 140 Fahrzeuge. Bis zum Jahr 2014 soll die gesamte Flotte mit moderner Filtertechnik ausgerüstet sein.
Neben der umweltfreundlichen Motorentechnik verfügen die Fahrzeuge zudem über eine moderne Technik für Bordrechner und Fahrscheindrucker. Zwei Bildschirme zeigen den Fahrgästen die nächsten vier Haltestellen in extra großem Schriftbild an, die Haltestellen werden automatisch angesagt.
Um dem wachsenden Anspruch an Mobilität gerecht zu werden, setzt die ASEAG jedoch nicht nur auf die technische Komponente, sondern entwickelt auch ihr Angebot laufend weiter. Neben dem täglichen Angebot sind Sondereinsätze und Shuttle-Dienste bei Großveranstaltungen in diesem Zusammenhang ein wichtiger Faktor: So verbraucht jemand, der in einem durchschnittlich besetzten Bus zum CHIO fährt, auf 100 Kilometern zwei Liter Dieselkraftstoff. In einem durchschnittlich besetzten Pkw ist das mehr als das Dreifache.