9-Euro-Ticket

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Hier gibt's alle Infos zum 9-Euro-Ticket.

So funktioniert das 9-Euro-Ticket bei der ASEAG

In den Monaten Juni, Juli und August gibt es in ganz Deutschland ein Monatsticket zum Preis von neun Euro für Busse und Bahnen im öffentlichen Personennahverkehr. Es gilt bundesweit für alle kommunalen Nahverkehrsmittel wie Linienbusse, Straßen- und U-Bahnen sowie für den Schienenpersonennahverkehr mit S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresszügen in der 2. Klasse. Die Nutzung der 1. Klasse, des Fernverkehrs sowie Fahrten mit privaten Anbietern sind ausgeschlossen. Das 9-Euro-Ticket geht auf eine Initiative der Bundesregierung zurück. Es soll helfen, die Kosten für die gestiegenen Energie- und Spritpreise auszugleichen.

Die ASEAG verkauft das 9-Euro-Ticket seit Montag, 23. Mai 2022. Es gilt jeweils vom ersten bis zum letzten Tag eines Monats. Das Ticket kann auch im laufenden Monat für die restlichen Tage des Monats gekauft werden. Fahrgäste bekommen das Ticket über unsere App movA. Es ist auch erhältlich in den Vorverkaufsstellen in Aachen und der StädteRegion, in unserem Kunden-Center in Aachen sowie bei den Fahrerinnen und Fahrern im Bus.

    Alle Infos im Überblick

    Wo gilt das 9-Euro-Ticket?

    • Die Länder, das Bundesverkehrsministerium und der VDV sind sich einig, dass das 9-Euro-Ticket bundesweit gilt.
    • Es soll nicht im Fernverkehr (beispielsweise ICE, IC, EC) gelten.
    • Ausnahmen über die Grenze hinaus: Die ASEAG-Linien 24 nach Kelmis, 25 und 33 nach Vaals sowie 34 nach Kerkrade dürfen mit dem 9-Euro-Ticket genutzt werden, ebenso die Arriva-Linie 350 bis Vaals. Die Linien 14 und 44 können nur auf deutschem Gebiet genutzt werden. Bei den beiden Linien gilt nach Grenzüberschreitung der Landestarif.

    Wann gilt das 9-Euro-Ticket und wie viel kostet es?

    • Es gilt bundeseinheitlich vom 1. Juni bis zum 31. August 2022. 
    • Es gilt monatsscharf für die Monate Juni, Juli, August. Gleitende Zeiträume gibt es nicht. Der Einstieg bzw. Kauf ist in diesem Zeitraum jederzeit möglich.
    • Es kostet 9,00 Euro pro Monat.

    Was passiert nach dem 31. August 2022? 

    • Das 9-Euro-Ticket ist eine einmalige Sondermaßnahme, vom Bund im Entlastungspaket beschlossen und durch ihn finanziert. 
    • Für Abonnentinnen und Abonnenten gelten ab dem 1. September wieder die gewohnten Preise.
    • Neukundinnen und Neukunden werden, sofern sie dem zustimmen, von den Verkehrsunternehmen Anschlussangebote erhalten.

    Muss gekündigt werden oder endet das 9-Euro-Ticket automatisch?

    • Das 9-Euro-Ticket ist eine Monatskarte und endet automatisch.

    Verlieren Abonnentinnen und Abonnenten etwas durch das 9-Euro-Ticket – etwa Mitnahmeregelungen, 1. Klasse-Berechtigung etc.?

    • Für die Abos ändert sich im vertraglich abgeschlossenen Tarif- bzw. Bediengebiet nichts.
    • Außerhalb dieses Gebiets gilt das 9-Euro-Ticket als persönlicher Fahrschein der 2. Klasse ohne erweiterte Regelungen.

    Kann ich mit dem 9-Euro-Ticket weitere Personen mitnehmen?

    • Für Fahrgäste mit bereits bestehendem Abo ändert sich in ihrem vertraglich abgeschlossenen Tarif- bzw. Bediengebiet bei den Mitnahmeregelungen nichts.
    • Das 9-Euro-Ticket für Neukunden gilt nur für die Person, die es erworben hat. Weitere Personen können nicht mitgenommen werden. Auf dem Ticket muss der Namen eingetragen werden.

    Was ist der Hintergrund der 9-Euro-Ticket-Aktion?

    • Das 9-Euro-Ticket ist Teil des Entlastungspaketes der Bundesregierung und eine Reaktion auf die stark gestiegenen Kraftstoff- und Energiepreise. Bürgerinnen und Bürger werden in diesem Paket auf vielfältige Weise finanziell entlastet: Bei den Strom- und Energiekosten, bei den Kraftstoffkosten an der Tankstelle – und für die Nutzung des ÖPNV in Deutschland (9-Euro-Ticket).
    • Die Länder der Bundesrepublik Deutschland sind für den ÖPNV zuständig und kümmern sich zusammen mit den Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen um die Umsetzung. 

    Werden die Verkehrsunternehmen dauerhaft ihre Preise senken?

    • Das 9-Euro-Ticket ist eine einmalige Sonderaktion und nur mit erheblichen Bundesmitteln finanzierbar.
    • Die Preisgestaltung liegt in der Regel bei den ÖPNV-Aufgabenträgern (Länder, Kommunen).
    • Die Verkehrsunternehmen können die Preise nicht dauerhaft senken, da sonst nach gegenwärtiger Finanzierungskulisse das Verkehrsangebot mit Bus und Bahn nicht gegenfinanziert werden kann. Takte müssten ausgedünnt, Linien müssten gestrichen werden. Zudem würden damit auch wichtige Mittel fehlen, um den ÖPNV in Deutschland auszubauen – der entscheidende Schlüssel, um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen und die Abhängigkeit von Energieimporten zu mindern.
    • Die Preise sind angesichts dessen, dass jedes „Volltanken“ an der Tankstelle teurer ist als eine durchschnittliche Monatskarte, bereits auf einem niedrigen Niveau.

    Wird es künftig weiterhin bundesweit digitale Lösungen geben, um ein Ticket zu erwerben?

    • Es gibt bereits solche Lösungen – und die Branche arbeitet intensiv daran, diese auszubauen.

    Das gilt für Abonennten

    Der Preis laufender Abo-Tickets wird von uns automatisch auf neun Euro gesenkt. Sie müssen nicht aktiv werden. Solange die Abo-Tickets im vertraglich vereinbarten Gebiet genutzt werden, bleiben Mitnahmeregelungen und sonstige vertragliche Vereinbarungen gültig. Außerhalb des vertraglich vereinbarten Gebietes gilt das Abo-Ticket als persönlicher Fahrschein der zweiten Klasse ohne Mitnahmeregelung oder sonstige vereinbarte Erweiterungen. Fahrten in der 1. Klasse oder die kostenlose Mitnahme von Personen und Fahrrädern sind deutschlandweit nicht möglich.

    Fahrgäste, die beispielsweise eine übertragbare Monatskarte für die Verbindung Aachen - Alsdorf nutzen, können die Karte nur für Fahrten in diesem Gebiet verleihen und auch nur hier die Mitnahmeregelung nutzen.

    Ab dem 1. September werden wieder die bisherigen Preise gelten. 

    Für die verschiedenen Abo-Tickets gelten folgende Regelungen:

    • Bei Fahrgästen mit Abo-Monatsticket oder Azubi-Abo werden in den Monaten Juni, Juli und August nur neun Euro abgebucht. Das NRW-Upgrade für das Azubi-Abo ist in den Monaten Juni, Juli und August kostenlos.
    • Beim solidarisch finanzierten Job-Ticket und Profi-Ticket wird der Monatsbeitrag ebenfalls auf neun Euro gesenkt. Der rabattierte Preis soll innerbetrieblich an die Mitarbeiter weitergegeben werden. Dies obliegt jedoch dem jeweiligen Arbeitgeber.
    • Beim neuen Job-Ticket Split beträgt der Arbeitnehmeranteil ebenfalls nur neun Euro. Die Arbeitgeber müssen nichts zahlen. Die Job-Ticket-Ergänzung für Fahrten im VRS und VRR ist von Juni bis August kostenlos. Gleiches gilt für das NRWupgradeAzubi.
    • Fahrgäste, die das Mobil-Ticket nutzen, können von Juni bis August das 9-Euro-Ticket nutzen.
    • Der monatliche Preis für das voraussichtlich ab 1. Juni in der Städteregion Aachen erhältliche Mobil-Abo wird auch neun Euro betragen.
    • Für School&Fun-Tickets, die vom Schulträger bezuschusst werden, gilt folgende Regelung: Der von den Eltern zu zahlende Eigenanteil beträgt beim ersten Kind neun Euro und beim zweiten Kind sieben Euro. Ab dem dritten Kind beträgt der Eigenanteil null Euro.
    • School&Fun-Tickets, die nicht bezuschusst und voll privat finanziert werden, kosten von Juni bis August monatlich ebenfalls nur neun Euro.
    • Die Schülerticket-Ergänzung für Fahrten im VRS ist von Juni bis August kostenlos.
    • Für Schülerjahreskarten beträgt der Eigenanteil beim Besuch einer nicht nächstgelegenen Schule null Euro. Der Anteil der Schulträger wird in den Monaten Juni und August auf neun Euro gesenkt.
    • Das Region3-Anschluss-Ticket für Schüler, Auszubildende und Studierende fällt nicht unter die 9-Euro-Aktion, weil es grenzüberschreitend gilt in einigen Regionen Ostbelgiens und auf den Linien 25, 33 und N4 sowie der TEC-Linie 396 in Vaals.
    • Für das Fun-Ticket im Abo werden in den Monaten Juni, Juli und August ebenfalls nur neun Euro berechnet.
    • Beim AVV-Semesterticket wird die Differenz zum monatlichen Beitrag zum 9 Euro-Ticket auf null Euro abgesenkt. Das NRW-Semesterticket ist in den Monaten Juni, Juli und August kostenlos. Die Abrechnung erfolgt mit der jeweiligen Hochschule. Erstattungen an den einzelnen Studierenden müssen von dieser erfolgen.

     

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