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ASEAG ist Partner im Projekt EMR connect

Nachricht | veröffentlicht am 01.08.2018 um 08:34 Uhr

Was verbirgt sich hinter emr connect?

emr connect ist ein Interreg V-A-Projekt zur Unter­stützung grenz­überschrei­tender Kooperationen im Themenfeld Mobilität. 

Was ist das Ziel des Projektes emr connect?

Ziel des Projektes ist Maßnahmen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Öffentlichen Nahverkehrs zu entwickeln. Der grenzüberschreitende Busverkehr soll gestärkt und für den Fahrgast einfacher, attraktiver und barrierefrei gemacht werden und dadurch eine bessere Vernetzung der Teilregionen in der Euregio Maas-Rhein erzielen. Beteiligt sind 14 Partner aus der Euregio Maas-Rhein (Deutschland, Belgien, Niederlande). 

Worin besteht die Aufgabe der ASEAG in dem Projekt?

Da die ASEAG grenzüberschreitende Linien gemeinsam mit niederländischen und belgischen Busunternehmen fährt, bietet das Projekt die Möglichkeit, eine Harmonisierung der unterschiedlichen E-Ticket-Standards zu entwickeln. Gemeinsam mit den grenzüberschreitenden Partnern, soll den Fahrgästen ein problemloses und vereinfachtes Reisen ermöglicht werden. 

Im Rahmen dieses Themenbereiches wird die ASEAG im Jahr 2019 eine Machbarkeitsstudie zum Bargeldlosen Zahlen durchführen. Die Ergebnisse hieraus liefern die Grundlage für mögliche Maßnahmen zur Verbesserung grenzüberschreitender Mobilität. Besonders nach der Einführung des elektronische Ticket auf Chipkarte (eTicket) ist uns sehr daran gelegen, eine Vereinheitlichung der bestehenden unterschiedlichen Ticket-Systeme mit den Nachbarländern zu erzielen. Das eTicket kann dann sowohl in Deutschland, Belgien und den Niederlanden genutzt werden.

Eine weitere Thematik in dem Projekt ist der Einsatz von Elektrobussen im grenzüberschreitenden Bereich. Da sowohl die ASEAG, als auch die Busunternehmen in den Niederlanden bereits Elektrobusse im Einsatz haben, ist auch die angestrebte Elektrifizierung grenzüberschreitender Linien ein möglicher Nutzen, den die ASEAG aus diesem Projekt mitnehmen könnte. Im Mittelpunkt dieser Thematik steht eine Anpassung der Ladeinfrastruktur, damit die verschiedenen technischen Standards vereinheitlicht und von allen Unternehmen bedient und vor allem genutzt werden können. In Lüttich haben sich am 11. Oktober alle „emr connect“-Projektpartner getroffen und über den Projektfortschritt berichtet. Im Regierungspalast der Provinz Lüttich fand ein intensiver Austausch statt.

Was gibt es Neues?

In Lüttich haben sich am 11. Oktober alle „emr connect“-Projektpartner getroffen und über den Projektfortschritt berichtet. Die bisher erreichten Meilensteinen wurden auch bestehende Herausforderungen angesprochen. Auch wenn schon einige Dinge, wie die Ausweitung des NRW-Tarifs bis Heerlen, die Errichtung einer VeloCity-Station auf niederländischer Seite in Kerkrade sowie die Ausrichtung der ersten euregionalen Summer-School mit Studierenden aus den Hochschulen der Euregio Maas-Rhein realisiert werden konnten, stehen in den kommenden zwei Jahren noch viele weitere Maßnahmen an, um die grenzüberschreitende Mobilität zu verbessern.

So werden die Anstrengungen in den kommenden Monaten sich besonders auf Schritte im Rahmen des ab Ende des Jahres zwischen Aachen und Maastricht verkehrenden RE 18 beziehen, u.a. ist die Ausweitung des Pilotprojekts zum grenzüberschreitenden eTicketing geplant und die Einrichtung euregionaler Kundenschalter in Aachen, Heerlen und Maastricht vorgesehen. Außerdem arbeiten die Stadt Aachen, Arriva und die ASEAG intensiv daran, die Elektrifizierung der Buslinie 44 zu ermöglichen.

Diese Maßnahmen sollen einer Verbesserung des grenzüberschreitenden Nahverkehrs dienen und sollen dazu beitragen, die verschiedenen Regionen der Euregio Maas-Rhein enger miteinander zu verknüpfen.

Detaillierte und aktuelle Informationen zum Projekt emr connect finden Sie auf der Projektwebsite www.emr-connect.eu.