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Den Stickoxiden geht's jetzt an den Kragen

Veröffentlicht am 05.12.2018 | 09:06

In der ASEAG-Werkstatt in Aachen haben Emmo Kuhn und sein Team von der Firma KUFATECH Kuhn Fahrzeugtechnik mittlerweile 18 Diesel-Busse umgerüstet. Bis März 2019 werden sie 98 Busse mit modernen SCRT-Anlagen der Firma Proventia ausstatten. Diese Systeme filtern Stickoxide, Feinstaub und Partikel aus den Abgasen. Wissenschaftliche Tests im Auftrag der ASEAG zeigen, dass die umgerüsteten Busse die Grenzwerte auch im realen Linienbetrieb einhalten. Diese Tests wurden in Zusammenarbeit mit Professor Ralph Pütz von der Hochschule Landshut durchgeführt. 

Der Einbau der modernen SCRT-Anlagen wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit rund 700.000 Euro gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. 

Zusätzlich kauft die ASEAG 48 neue umweltfreundliche Euro-6-Dieselbusse, die 2019 und 2020 geliefert werden. Dann wird die ASEAG-Flotte (230 Busse) jährlich nur noch 14 Tonnen Stickoxide produzieren. Bisher sind es noch rund 114 Tonnen.  Beim Thema Elektromobilität bleibt die ASEAG ebenfalls am Ball. Neben den bereits bestellten 14 batteriebetriebenen Bussen sind Förderanträge für zwölf weitere Elektrobusse unterwegs.

Emmo Kuhn und sein Team rüsten bei der ASEAG 98 Diesel-Busse mit modernen SCRT-Filtern aus. Die Umrüstung wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.