Zum Inhalt springen

Zukunftsvision – Autonomes Fahren im ÖPNV

Neue Wege für die Mobilität von morgen

Woran denken Sie, wenn Sie an den Verkehr der Zukunft denken? Neben umweltfreundlichen Antrieben kommt Ihnen wahrscheinlich gleich das autonome Fahren in den Sinn. Im Individualverkehr ist es bereits in aller Munde, doch auch dem ÖPNV steht der Wandel bevor.

Im Forschungsprojekt „Autonomous Transport“ arbeitet die ASEAG Hand in Hand mit Forschungseinrichtungen und Privatunternehmen an neuen Mobilitätskonzepten und dem autonomen ÖPNV von morgen. Das Projekt beflügelt nicht nur den Wissenstransfer innerhalb der Branche, sondern bringt auch Innovation und neue wirtschaftliche Chancen in die Region.

Worum geht es beim Projekt I-AT (Interregional Automated Transport)?

Die Projektpartner widmen sich konkreten Fragestellungen rund um das autonome Fahren im Alltag. Die Resultate helfen dabei, Kompetenzen und Know-how rund um den autonomen Verkehr noch weiter ausbauen. 

Auch die ASEAG bringt wichtige Fragen ins Projekt ein. In erster Linie ist für sie wichtig, welche Sicht die Kunden auf das Thema autonomes Fahren haben. Fühlen sie sich sicher? Sind sie gut informiert? Welche Anliegen beschäftigen sie noch? Das Feedback der Kunden bietet anschließend die Basis dafür, wie das Flottenmanagement und die Infrastruktur angepasst werden müssen.
Wie muss sich ein Verkehrsunternehmen zur Steuerung einer autonomen Flotte aufstellen? Wie beeinflussen die Veränderungen das Flottenmanagement? Was bedeutet der autonome Verkehr für die IT-Systeme und die Infrastruktur?

Im so genannten Living Lab geht das Projekt-Team diesen Fragen auf den Grund und testet Lösungsansätze im Alltag. Daraus verspricht sich die ASEAG wegweisende Erkenntnisse, um sich optimal für den Verkehr von morgen aufzustellen.

Wir als ASEAG glauben, dass autonome Kleinbusse und Shuttles schon in naher Zukunft auf den Markt kommen. Daher bereiten wir uns jetzt schon vor, um unseren Fahrgästen einen optimalen Einstieg in diese neue Ära des ÖPNV zu ermöglichen.

Was genau passiert im Living Lab Aachen - Vaals?

Der Teil des Projekts, der in Aachen und Vaals stattfindet, trägt den Namen „Living Lab Aachen-Vaals“, ein lebendiges Labor also. Auf einer grenzüberschreitenden Teststrecke führt die ASEAG voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2019 Testfahrten mit einer Kundengruppe von 15 bis 20 Personen durch. Den Fahrgäste kommt dabei eine entscheidende Rolle zu: Sie sollen das Erlebnis des autonomen Fahrens mitgestalten. Im Living Lab testet das Projekt-Team, ob die Fahrzeuge die Anforderungen an das autonome Fahren im öffentlichen Straßenraum erfüllen. Dabei gehen sie vielen grundsätzlichen Fragen nach: Wie werden die Fahrzeuge von den Nutzen angenommen? Wie gewährleisten wir maximale Sicherheit? Ist der Transport barrierefrei? Wie lange und wo muss das Fahrzeug laden? Können wir das Design noch optimieren? Im Rahmen von Nutzerbefragungen können die Testkunden ihre Eindrücke schildern, Sorgen und Bedenken äußern und Optimierungsvorschläge unterbreiten. Auf dieser Basis erhofft sich die ASEAG, schon früh Ängste abzubauen und Akzeptanz für diese neue Art der Fortbewegung zu schaffen.

Die Weichen für den Verkehr der Zukunft stellen

Der Testbetrieb wird der ASEAG viele Antworten und neue Erkenntnisse liefern. Diese Erfahrungen bringen uns näher heran an die Vision des autonomen Fahrens im ÖPNV und machen unsere Region schon heute zum Vorreiter dieser Entwicklung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.i-at.nl oder www.i-at.eu.