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Die ASEAG hat eine neue Leitstelle: Das Herzstück des Busverkehrs ist bereit für die Zukunft

| Pressemitteilung

Die neue Leitstelle der ASEAG steuert seit dem 22. September den gesamten Busverkehr in Aachen und der StädteRegion mit modernster Technik.

Aachen. Rund elf Monate wurde gebaut, jetzt ist sie fertig: Die neue Leitstelle der ASEAG ist in Betrieb. Von hier aus wird der gesamte Busverkehr in Aachen und der StädteRegion gesteuert. Räumlich und technisch hat sich viel verändert und das nicht zuletzt für die Menschen, die dort arbeiten. In die 909.900 Euro teure Leitstellentechnik sind Fördermittel vom Land NRW und go.Rheinland in Höhe von 732.200 Euro geflossen.

Mehr als neue Technik 

In der Leitstelle laufen täglich alle Informationen zum Busbetrieb zusammen. Rund 500 Busse sind in der Rush Hour gleichzeitig unterwegs, koordiniert von den Disponentinnen und Disponenten vor Ort. Jeden Tag gehen hier etwa 1.500 Funkgespräche und 600 Telefonate ein. Rund 300 Vorfälle werden bearbeitet, die von zugeparkten Bushaltestellen über Unfälle bis hin zu Wintereinbrüchen reichen können.

„Mit der neuen Leitstelle investieren wir in die Zukunft unseres Nahverkehrs und damit in einen Busverkehr, auf den sich unsere Fahrgäste auch weiterhin verlassen können. Aber Modernisierung heißt für uns nicht nur neue Technik, sondern auch eine neue Art der Zusammenarbeit. Die neue Leitstelle zeigt, dass wir bereit sind, in moderne Infrastruktur, innovative Technik und in unsere Mitarbeitenden zu investieren. Denn sie sind es, die unseren Nahverkehr Tag für Tag für die Fahrgäste möglich machen”, betont Michael Carmincke, Vorstand der ASEAG. 

Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer von go.Rheinland, ergänzt: „Die Modernisierung der Leitstelle wird den öffentlichen Nahverkehr bei uns in der Region zuverlässiger, sicherer, wirtschaftlicher und kundenfreundlicher machen. Daher sind das im Sinne der Fahrgäste sinnvoll investierte Fördermittel.“ 

Ein Gewinn für die Fahrgäste 

Für die Fahrgäste bedeutet die neue Leitstelle vor allem: noch schnellere Reaktionen, Informationen und Verlässlichkeit im täglichen Verkehr. Denn die Anforderungen an die Verkehrssteuerung sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Dichtere Takte, mehr Baustellen und Störungen sowie die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen, Infrastruktur und digitalen Informationssystemen erfordern, dass heute deutlich mehr Informationen gleichzeitig verarbeitet und abgestimmt werden. In der neuen Leitstelle laufen diese Informationen zentral zusammen. Dadurch können Störungen schneller erkannt, Maßnahmen gezielter eingeleitet und Informationen zeitnah an Fahrgäste weitergegeben werden – etwa über die Apps, digitale Anzeigen oder Durchsagen. Die neue Leitstelle ist damit ein wichtiger Baustein, um die Qualität und Zuverlässigkeit des Busverkehrs auch unter den wachsenden Anforderungen langfristig zu sichern. 

„Die Leitstelle ist heute ein digitaler Knotenpunkt und nicht mehr nur eine Disposition. Es geht nicht nur darum, ob reagiert wird, sondern wie schnell und präzise. Und eine Leitstelle funktioniert nur mit engagierten und hochqualifizierten Menschen. Sie treffen täglich Entscheidungen, oft unter erheblichem Zeitdruck. Deshalb war es uns wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die sie bestmöglich unterstützen: fachlich, technisch und menschlich”, hebt Alexander Carl, Fachbereichsleiter Betriebsplanung und -steuerung, hervor.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick 

Bauzeit: Oktober 2025 bis September 2026
Betriebsstart: Mitte September 2026
Arbeitsplätze: sechs, erweiterbar auf neun
Besetzung: 24 Stunden, sieben Tage die Woche 

Ausblick 

Die neue Leitstelle ist so gebaut, dass sie mit den Aufgaben von morgen wachsen kann. Perspektivisch könnten von hier aus auch die Regiotram oder autonome Fahrzeuge überwacht werden.