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Fragen zum eTicket

Die häufigsten Fragen und Antworten rund um das eTicket

Allgemeines

Die Ziele des Elektronischen Fahrgeldmanagements sind:

  • die Abschaffung von Zugangshemmnissen zum einen und daher eine einfachere Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs
  • die landesweite und grenzüberschreitende Nutzung nur eines Tickets (Chipkarte), ist noch der Erprobung
  • Nutzung weiterer Leistungen wie Car- und BikeSharing mit dem Ticket (Chipkarte)
  • die Erhöhung der Effizienz des Fahrscheinvertriebs und damit die Steigerung der Einnahmen

  • Die elektronische Chipkarte ist für die Kunden praktischer, denn

    • wer die Karte verliert, kann sie sperren lassen
    • wer sich registrieren lässt oder den Kaufbeleg vorweisen kann, bekommt das eTicket bei Verlust ersetzt

  • Nutzung weiterer Leistungen wir Car- und BikeSharing mit dem eTicket möglich
  • Zukünftig kann der Kunde in ganz NRW und grenzüberschreitend mit dem eTicket (Chipkarte) unterwegs sein

Alle jetzigen und zukünftigen Inhaber eines ASEAG-Abonnements oder einer Zeitfahrkarte können ein eTicket erwerben. Hierzu zählen zunächst:

  • School&Fun-Tickets
  • Fun-Tickets
  • Monats-Abo-Azubi-Tickets
  • Semester-Tickets
  • AVV-Job-Tickets
  • AVV-Abos-Tickets
  • Aktiv-Abos und Aktiv-Duos-Tickets

Allen berechtigten Kunden wurde das eTicket per Post zugeschickt. Grundsätzlich ist das eTicket (Chipkarte) im Kunden-Center der ASEAG in der Schumacherstraße erhältlich. An Fahrkartenautomaten, den gängigen Vorverkaufsstellen und beim Buspersonal der ASEAG gibt es weiterhin ausschließlich Papierfahrkarten.

Allen berechtigten Kunden wurde das eTicket per Post zugeschickt. In dem Anschreiben steht jeweils der Startzeitpunkt, ab wann die neue Chipkarte das bisherige Papierticket als Fahrschein ersetzt. Grundsätzlich gilt die Chipkarte ab dem ersten des Folgemonats als neuer Fahrschein.

Die Laufzeit der Chipkarte beträgt 5 Jahre. Das Enddatum der Karte steht auf der Vorderseite (AVV-Logo) rechts unten im Format MM/JJ (Bsp.: 05/22). Nach 5 Jahren erfolgt ein Austausch. Die Laufzeit des Vertrags auf der Karte ist abhängig vom gewählten Tarifprodukt. Bei School&Fun-Tickets, Schülerjahreskarten, Fun-Tickets und Azubi-Abonnements muss jedes Jahr ein neuer Nachweis erbracht werden. Dann erst verlängert sich der Vertrag.

Bei übertragbaren Tickets ist nur die Kundennummer aufgedruckt, bei persönlichen Tickets ist neben der Kundennummer auch der Vor- und Nachnamen des Inhabers aufgedruckt. Sie können Ihre Chipkarte im Kunden-Center der ASEAG auslesen lassen.

Mit dem eTicket unterwegs

In allen Bussen und Bahnen im von Ihnen gewählten Geltungsbereich.

Mit Erhalt der elektronischen Chipkarte gilt diese als Fahrtausweis. Bitte führen Sie diese immer dann mit, wenn Sie Bus oder Bahn im Aachener Verkehrsverbund nutzen und beachten Sie, dass die Chipkarte, wenn diese als persönliches Abo genutzt wird, bei Kontrollen durch Prüfpersonal auch weiterhin nur in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis, beim School&Fun-Ticket in Kombination mir dem Schülerausweis, als Fahrtberechtigung gültig ist. Bei übertragbaren Zeitfahrkarten ist die Vorlage des Lichtbildausweises nicht notwendig.

Die gesamte ASEAG-Flotte ist mit den neuen Kontrollgeräten, sogenannten Lesegeräten, ausgestattet. Die Lesegeräte befinden sich in jedem der ASEAG-Busse und der Busse der Auftragsunternehmen immer an der zweiten Tür. (Quick-Check in) Ab sofort gilt die Selbstkontrolle. Das bedeutet, dass die Chipkarte bei jedem Einsteigen an das Kontrollgerät gehalten werden soll. Erscheint beim Vorhalten der Chipkarte ein grünes Symbol, ist die Fahrtberechtigung gültig und die Fahrt kann beginnen. Erscheint ein rotes Symbol, ist die Fahrtberechtigung ungültig oder die Chipkarte defekt. Bitte beachten Sie in diesen Fällen unsere Informationen im Bus, wenden sich an das Kunden-Center der ASEAG oder kontaktieren die Servicenummer 0241-1688 -3040. Falls Sie die Fahrt dennoch antreten bzw. weiterführen wollen, müssen Sie ein neues Ticket als Fahrtberechtigung beim Fahrer erwerben.

Wird das eTicket verloren oder gestohlen, melden Sie den Verlust bitte umgehend an das Kunden-Center der ASEAG. Es lässt sich kurzfristig sperren und Sie erhalten gegen eine Gebühr von 15 Euro umgehend eine Ersatzkarte. Ist Ihre Karte mutwillig beschädigt, wird ebenfalls eine Bearbeitungsgebühr von 15 Euro für die Zweitausstellung erhoben. Bei einem Defekt erfolgt der Austausch kostenlos. Wird innerhalb eines Vertragsjahres eine 2. Ausstellung notwendig aufgrund von Verlust oder Diebstahl, so werden 15 Euro Verlustgebühr + 10 Euro Bearbeitungsentgelt fällig.

Bitte behalten Sie auch nach Beendigung Ihres Abonnements die Chipkarte. Diese können Sie für Ihr späteres Abonnement wieder verwenden.

Das Ablaufdatum ist unabhängig von der Laufzeit Ihres Abos und bezeichnet lediglich die Haltbarkeit Ihrer Chipkarte. Bei einem aktiven Abo werden Sie kurz vor Ablauf der Chipkarte von uns angeschrieben und erhalten kostenfrei eine neue Chipkarte.

 

 

Wie bisher können für über den Geltungsbereich des vorhandenen Tickets hinausführende Fahrten ein Anschluss-Ticket AVV, Einfach-Weiter-Ticket NRW oder sonstige Fahrscheine als Papier- oder Handy-Ticket zugekauft werden.

Die Mitnahmeregelungen der verschiedenen Ticketarten bleiben unverändert bestehen.

Fahrtberechtigungen in die niederländische oder belgische Grenzregion können bisher noch nicht elektronisch abgebildet werden.

Jährlich gehen der Aseag Einnahmen bis zu 800.000 € durch "Schwarzfahrer" verloren. Mit einer höheren Prüfquote versucht die Aseag, dem entgegenzuwirken. Hierbei kommen folgende Ansätze zum Tragen. Mit Einführung des eTickets und den damit verbundenen neuen Einstiegsregeln sollen sich Kunden, wenn möglich, bei jeder Fahrt am Lesegerät an der zweiten Tür mit ihrem gültigen eTicket einchecken. Durch die Selbstkontrolle unterstützen sie Busfahrer und Fahrscheinprüfer bei der Kontrolle der Kunden, die ohne Fahrschein oder gültiges Ticket unterwegs sind. Denn Kunden ohne eTicket müssen bei jeder Fahrt vorne an der ersten Tür einsteigen, ihr Ticket dem Fahrer vorzeigen oder eines kaufen. Gleichzeitig wird mehr Prüfpersonal in den Bussen, gezielt an der zweiten Tür, diejenigen Kunden ansprechen und überprüfen, die sich beim Einsteigen nicht eingecheckt haben. Durch mehr und gezieltere Kontrollen der Busfahrer an der ersten, Fahrscheinprüfer an der zweiten Tür sowie der Selbstkontrolle der Kunden mit eTicket am Lesegerät, können langfristig Einnahmen gesichert und ein "gerechterer ÖPNV" für alle gewährleistet werden.

Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive, die von der Landesregierung NRW für den ÖPNV ausgegeben wurde, wird die Aseag in einem nächsten Schritt beispielsweise elektronische Tickets mit Prepaid-Funktion einführen. Ein Ein- und Auschecken wird dann bei jeder Fahrt erforderlich sein. Die aktuellen Entwicklungen ermöglichen auch neue Vertriebs- und Serviceangebote wie Onlineshops und Plattformen, über die ÖPNV mit Car- und Bikesharing-Angeboten kombiniert genutzt werden kann. Über die Plattform " Mobility Broker" ist dies für Kunden mit eTicket seit Beginn dieses Jahres möglich.

Datenschutz

Ein (((eTicket ist eine Fahrkarte bei der die Fahrberechtigung, also der Fahrschein, elektronisch auf einem Chip (z. B. auf einer Chipkarte) geschrieben wird. Ein (((eTicket kann entsprechend dann auch elektronisch über ein Lesegerät auf Gültigkeit kontrolliert werden.

Es gibt drei getrennte Bereiche auf dem Speicherchip: für Fahrkartendaten, personenbezogene Daten und Nutzungsdaten. Wie auf einer Papierfahrkarte werden bestimmte Informationen hinterlegt, die den Inhaber des (((eTickets ausweisen (personenbezogene Daten) und festhalten, welche Zeitkarte erworben wurde (Fahrkartendaten). Als Servicefunktion im Sinne des Verbraucherschutzes werden in einer Art Logbuch die letzten zehn Transaktionen mit der Chipkarte gespeichert (Nutzungsdaten). Diese werden vermerkt als digitaler Kundenbeleg für Reklamationen, zum Beispiel um einen Nachweis vorlegen zu können, wenn Fahrgäste Beanstandungen haben. Diese Kontrolleinträge sind vergleichbar mit Automatenaufdrucken und Entwerterstempeln bei Papiertickets. Zugleich dienen sie der persönlichen Kontrolle des Fahrgastes, dass kein Fremder das eigene (((eTicket nutzt.

Grundsätzlich gilt: Das (((eTicket AVV ist Geld wert und deshalb sicher und geschützt aufzubewahren wie eine EC- oder Kreditkarte.

Bei persönlichen Fahrkarten werden auf der Chipkarte Name, Geschlecht und Geburtsdatum des Fahrgastes gespeichert, um bei einer Kontrolle den Zeitkarteninhaber identifizieren zu können. Auf andere Daten, etwa ein Passfoto, wurde im Sinne der Datensparsamkeit bewusst verzichtet.

Deshalb gilt für persönliche Zeitkarteninhaber: Neben dem (((eTicket immer auch den Personalausweis oder einen anderen Lichtbildausweis bei sich führen.

Bei Fahrgästen, die nur übertragbare Zeitkartenprodukte kaufen, werden keine personenbezogenen Daten auf der Chipkarte gespeichert.

Gespeichert wird auch die erworbene Zeitkarte, also um welche Fahrkartenart es sich handelt, für welche Tarifgebiete sie gilt und wie lange. Bei jeder Fahrausweiskontrolle wird nicht nur geprüft, ob die Fahrtberechtigung gültig ist, sondern auch, ob der übermittelte Datensatz frei von Manipulationen ist.

Die Chipkarte speichert überdies bestimmte Nutzungsdaten in einem Logbuch: Immer dann, wenn das (((eTicket an ein Kontrollgerät gehalten wird (sogenannte Transaktionen) – zum Beispiel im Bus oder bei einer Fahrausweiskontrolle. Damit sind nicht unbedingt vollständig alle Fahrten erfasst (zum Beispiel, wenn bei Fahrten im ÖPNV das (((eTicket mit keinem Kontrollgerät in Verbindung kam). Es werden immer nur die zehn jüngsten Transaktionen gespeichert. Im Sinne der Datensparsamkeit werden ab dem elften Eintrag die alten Einträge nacheinander überschrieben.

Diese Nutzungsdaten bestehen aus Zeit, Ort und Art der Transaktion, der Terminalnummer, der Ticket-/Produktnummer, der Linien- und der Fahrtnummer. Das Kontrollgerät sendet den Datensatz zum (((eTicket-Hintergrundsystem des Aachener Verkehrsverbundes, und dort wird geprüft, ob zum kontrollierten (((eTicket AVV auch ein Verkaufsdatensatz vorliegt. Damit überprüfen wir möglichen Missbrauch wie Manipulationen, Duplikate oder Doppelanmeldungen mit einer Chipkarte. Diese Kontrolldaten werden ausschließlich auf dem (((eTicket des Fahrgasts gespeichert. Auf den Servern des AVV wird dieser Datensatz sofort nach der positiven Kontrollanalyse wieder gelöscht.

Diese oben genannten personenbezogenen Daten und die Fahrkartendaten werden benötigt, um die Fahrtberechtigung des (((eTicket-Nutzers zu überprüfen, also ob die Fahrkarte für diese Fahrt gültig ist.Zugleich wird kontrolliert, ob die Chipkarte frei von Manipulationen ist.

Die Logbuch-Einträge dienen dem Fahrgast zur eigenen Kontrolle: Er kann im Nachhinein stets selbst prüfen, was mit seinem (((eTicket gemacht wurde. Im Sinne des Verbraucherschutzes besteht so die größtmögliche Datentransparenz. Auf Kundenwunsch können die Logbuch-Einträge zukünftig bei dem jeweiligen Kundenvertragspartner gelöscht werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie die weiteren Nutzer des (((eTickets über die Funktionen des Logbuchs informieren.

Die zehn Logbuch-Einträge sind ausschließlich auf der Chipkarte gespeichert. Das verbundweite Hintergrundsystem, das zum Beispiel den Kontrolltransaktionsdatensatz empfängt, speichert den letzten Datensatz nur für die Kontrollanalyse. Danach wird er automatisch gelöscht. Es gibt keinen zentralen Server, der die von Fahrgästen verursachten Einträge für längere Zeit speichert.

Mitarbeiter der ASEAG können die zehn letzten Transaktionen nur im Kunden-Centern einsehen, wenn der Fahrgast seine Chipkarte zur Verfügung stellt und wenn gewünscht, können die Transaktionen auch dort gelöscht werden. Keine Sorge vor Bewegungsprofilen: Erstens ist deren Erstellung rechtlich untersagt. Zweitens gilt: Die wenigen ausgewählten Logbuch-Einträge (zum Beispiel im Bus oder bei einer Fahrausweiskontrolle und davon maximal zehn) reichen technisch nicht aus, um ein Bewegungsprofil zu erstellen.

Ein zufälliges Auslesen eines fremden Tickets ist ebenfalls nicht möglich. Die Daten werden via NFC (Near Field Communication) ausgetauscht. Hierzu müssen Sender und Empfänger wenige Zentimeter nah übereinander gehalten werden. Befindet sich das (((eTicket in einem Portemonnaie und dieses in einer Jacken- oder Hosentasche, ist selbst das mutwillige Auslesen eines fremden Tickets im Vorbeigehen mehr als unwahrscheinlich.

Grundsätzlich gilt, dass das (((eTicket genauso wie eine Bank- oder Kreditkarte vor dem ungehinderten Zugriff Unbefugter zu schützen ist.

Um die Vorgaben des Datenschutzes im Aachener Verkehrsverbund mit der Einführung des (((eTickets sicherzustellen, haben sich die Verkehrsunternehmen und deren Datenschutzbeauftragte gemeinsam mit der Verbundgesellschaft im AVV umfassend an die datenschutzrechtlichen Regelungen des deutschen (((eTicket-Standards (VDV-Kernapplikation), der diese Thematik deutschlandweit einheitlich beschreibt und an die rechtlichen Vorgaben des BDSG gehalten. Um darüber hinaus die Sicherheit des Systems sowie die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten im Rahmen des (((eTickets im AVV zu gewährleisten, findet eine regelmäßige Abstimmung mit der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen statt.

Hilfe und Kontakt

Wenden Sie sich bitte direkt an unser Kunden-Center in der Schumacherstraße oder schreiben Sie uns eine E-Mail an eticketaseagde. Telefonisch erreichen Sie uns unter: 0241 1688-3040.

Kunden-Center

Schumacherstraße 14 / Ecke Peterstraße
52062 Aachen
(gegenüber vom Bushof)

Telefon: 0241 1688-3040

Öffnungszeiten

montags bis freitags von
7.30 Uhr bis 18.00 Uhr
samstags 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr